Pfingstfestspiele 2018

Salzburger Pfingstfestspiele: 18.-21. Mai 2018

Cecilia Bartoli ist die ungekrönte Königin der Salzburger Pfingstfestspiele – soviel steht fest! Seit 2012 hat die Virtuosin die künstlerische Leitung des kleinen, feinen Festivals inne – und feiert mit ihren Programmen große Erfolge. Dass sie die Hauptrollen in den Opern-Inszenierungen selbst singt, ist ein zusätzlicher Anreiz  für ihr begeistertes Publikum.

Pfingstfestspiele 2018
Cecilia Bartoli @ Decca / Foto: Uli Weber

Zentrale Aufführung der Pfingstfestspiele 2018 ist eine szenische Produktion. Rossinis Oper L’italiana in Algeri, die am 22. Mai 1813 uraufgeführt wurde – an jenem Tag, als Richard Wagner geboren wurde. In dieser musikalischen Komödie singt Cecilia Bartoli die Isabella. „Sie ist eine schlaue und temperamentvolle Frau, die den Männern zeigt, wo es langgeht“, sagt die Mezzosopranistin.

Die Oper erzählt humorvoll die skurrile Geschichte zweier fremder Kulturen, die aufeinandertreffen und einander mit seltsamen Ritualen überrumpeln. Ein aktuelles Thema. Inszeniert wird die Oper vom Regie-Duo Moshe Leiser und Patrice Caurier, die musikalische Leitung hat Jean-Christophe Spinosi übernommen, der das Ensemble Matheus dirigiert.

Pfingstfestspiele 2018
Moshe Leiser & Patrice_Caurier © Salzburger Festspiele

Cecilia Bartoli hat sich vorgenommen, Rossinis Leben und Werk mit denen ihm nachfolgender berühmter Musiker in Bezug zu setzen und die Zeit seiner auslaufenden Epoche zu beleuchten.  So wird die Oper La Périchole von Jacques Offenbach –  Marc Minkowski leitet konzertant – zu hören sein.

Offenbach schrieb die Opéra bouffe 1868 nach dem Vorbild der sprühenden Werke Rossinis. An funkelndem Witz, satirischer Schärfe und unbändiger Fröhlichkeit mangelt es nicht. Doch schlägt gerade dieses Stück verstärkt auch empfindsame Töne an – denn das ­Sujet hat seine tragischen Seiten.

Am 19., 20. und 21. Mai versprechen drei vormittägliche Veranstaltungen, jeweils um 11 Uhr außergewöhnliche Erlebnisse:

Die Geistliche Matinee (Johannes Brahms, Anton Bruckner) gestalten prominente Salzburger mit. Der Intendant der Salzburger Festspiele Markus Hinterhäuser wird am Klavier zu bewundern sein, ebenso wie die Sopransängerin Genia Kühmeier.

Pfingstfestspiele 2018
Genia Kühmeier © Tina King

Ebenso lässt das Orchesterkonzert mit Werken von Rossini, Edvard Grieg und Peter Iljitsch Tschaikowski im wahrsten Sinn des Wortes aufhorchen. Die Interpreten sind Daniel Barenboim (musikalische Leitung), die Staatskapelle Berlin und Sir András Schiff am Klavier.

Last not least der morgendlichen Darbietungen – das Arienrezital des Tenors Javier Camarena, begleitet von Les Musiciens du Prince, dem Männerchor der Opéra Monte Carlo.

Fulminanter Ausklang

Auf einen fulminanten Ausklang darf man sich besonders freuen. Ein Festkonzert, wie es im Buche steht. Am 21. Mai um 18 Uhr erklingen im Großen Festspielhaus nämlich die Stimmen der attraktiven Publikumslieblinge Cecilia Bartoli, Jonas Kaufmann und Rolando Villazón in eindrucksvollen Liedern von wiederum Gioachino Rossini und Richard Wagner.

Pfingstfestspiele 2018
Jonas Kaufmann © Sony Classical / Foto: Julian Hargreaves

Karten können Sie natürlich auch online bestellen. Das gesamte Programm der Pfingstfestspiele 2018 in Salzburg finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen im Rahmen der Pfingstfestspiele 2018 ein großartiges Frühlings-Festival! Und – falls Sie Anregungen für eine gemütliche, elegante Location zum Dinner nachher möchten, dürfen wir Ihnen die großartige Gastronomie in der Altstadt ans Herz legen!

 

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