Buch-Tipps Frühjahr 2018 (Foto www.pixabay.com)

Buch-Tipps: Frühjahrs-Neuerscheinungen, die man unbedingt lesen sollte

Ich stelle euch heute ein paar Bücher vor, die jedoch noch ein wenig auf eurer Wunschliste verweilen müssen. Frühjahrs-Neuerscheinungen, auf die ihr euch schon riesig freuen könnt. Grandiose Bücher, die es definitiv verdient haben, gelesen zu werden. Ich wünsche euch jetzt schon viel Spaß beim Lesen!

 

Dunkelgrün fast schwarz von Mareike Fallwickl

Ein Buch, dass ihr euch unbedingt vormerken solltet. Hier handelt es sich um ein österreichisches Debüt einer Salzburger Autorin, dessen Geschichte direkt in Hallein spielt. Die Protagonisten Raffael und Moritz könnten unterschiedlicher nicht sein. Raffael ist selbstbewusst und nimmt sich das, was er möchte und auch braucht. Moritz folgt ihm stets und ist der Bumerang in Raffaels Hand. Als Kinder sind sie unzertrennlich, doch Marie, die Mutter von Moritz, erkennt schon bald das Zerstörerische hinter Raffaels stahlblauen Augen.

Sechzehn Jahre später holt sie die Vergangenheit wieder ein und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. Mareike Fallwickl entführt uns in eine Geschichte voller Verzweiflung und Sehnsucht. Ein packendes Debüt, mit so einigen spannenden Überraschungsmomenten, die den Leser / die Leserin von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln weiß. Ab 5. März 2018 im Buchhandel erhältlich.

Hardcover – 480 Seiten | ISBN: 978-3-6270-0248-0 | € 24,70€ (A)

 

Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury

Wir lernen Juliette kennen, die jeden Tag mit der Metro in die Arbeit fährt. In dieser Zeit taucht sie am liebsten in die Welt der Bücher ein. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul. An manchen Tagen liebt sie es aber auch, all die Menschen um sie herum zu beobachten, die selbst in ihre Lektüre vertieft sind. Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. An einem Morgen beschließt sie, zwei Stationen früher auszusteigen und trifft auf den schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt.

Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal. Eine Geschichte, die nicht nur für BuchliebhaberInnen gedacht ist. Das Mädchen, das in der Metro las ist ein wunderbares Buch, dass man nicht zur Seite legen kann, bevor man es zu Ende gelesen hat. Ab 22. Mai 2018 im Buchhandel erhältlich.

Hardcover – 176 Seiten | ISBN: 978-3-8321-9886-2 | € 18,50€ (A)

 

Das Buch der seltsamen neuen Dinge von Michel Faber

Pastor Peter Leigh soll auf einem entfernten Planeten die dortigen Einwohner missionieren. Während Peter sich an die Reise seines Lebens, und an die Besonderheiten des fremden Planeten gewöhnt, durchlebt seine Frau Bea auf der Erde eine tragische Zeit. Was verbindet zwei Menschen, wenn sie Lichtjahre voneinander entfernt leben? Ihre Liebe versuchen sie mit Nachrichten aneinander aufrechtzuerhalten. Werden sie es schaffen, diese gewaltige Distanz zu überbrücken? Nicht nur das Cover ist unglaublich toll, auch der Inhalt weiß zu überzeugen. Ab 16. März 2018 im Buchhandel erhältlich.

Hardcover – 688 Seiten | ISBN: 978-3-0369-9386-7 | € 25,70 (A)

 

Trauer ist das Ding mit Federn von Max Porter

Wie uns der Titel dieses Buches schon verrät, konfrontiert uns Max Porter in dieser Geschichte mit der Trauer. Eine junge Frau stirbt und hinterlässt ihren Mann mit zwei kleine Jungen. Eine kleine Familie, die eine lange Zeit vor Schock regelrecht betäubt ist. Sie erhalten haufenweise Beileidsbekundungen und Lasagne zum Aufwärmen. Notwendige Dinge gehören organisiert und eines Tages setzt auch diese unerträgliche Leere ein. Doch dann klingelt es an der Tür und vor der jungen Familie sitzt eine totenschwarze Krähe.

Eine Krähe, die sich mit den Worten „Ich gehe erst wieder, wenn du mich nicht mehr brauchst“ rücksichtlos in das Leben der Familie einnistet. Sie meldet sich stets mit drastischem Witz zu Wort und entwickelt sich so insgeheim zum persönlichen Therapeuten der Familie. Max Porter hat mit diesem Buch eine absolut gelungene und berührende Geschichte niedergeschrieben. Ab 20. April 2018 im Buchhandel erhältlich.

Taschenbuch – 126 Seiten | ISBN: 978-3-0369-5974-0 | € 12,40 (A)

 

Ein kleines Wunder würde reichen von Penny Joelson

In Jemma’s Nachbarschaft ist ein Mord passiert, und sie weiß, wer es getan hat. Ein schreckliches Geheimnis, dass sie plagt und innerlich zerfrisst. Sie wartet tagtäglich auf ein kleines Wunder, dass ihr helfen kann, denn Jemma ist vollständig gelähmt und kann sich weder bewegen noch sprechen. Genau aus diesem Grund erzählen ihr Leute Dinge, weil sie diese nicht weitersagen kann, ob sie diese nun hören möchte oder auch nicht. Jemma ist fest entschlossen, nicht aufzugeben, und für ihr Wunder alles Mögliche zu tun, um endlich mit der Wahrheit ans Licht rücken zu können. Ab 23. Mai im Buchhandel erhältlich.

Hardcover – 320 Seiten | ISBN: 978-3-8414-4023-5 | € 17,50 (A)

 

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Veranstaltungs-Tipp: Literaturfest Salzburg 23.-27. Mai 2018

 

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