Ein Quintett mit verschiedenen Instrumenten | © Daniela Matejschek Ein Quintett mit verschiedenen Instrumenten | © Daniela Matejschek
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Ernst Molden und die Wiener Concertschrammeln (AUT)
18. Oktober 2026 · 14:30 - 15:30 · Ernst Molden und die Wiener Concertschrammeln (AUT) · DomQuartier

Ernst Molden und die Wiener Concertschrammeln (AUT)

Das Album-Projekt MEI LIAB widmet sich nun ganz und exklusiv dem Lovesong, und das in einer erstmaligen und besonderen Kooperation: Mit den NEUEN WIENER CONCERT SCHRAMMELN (bestehend aus den Geigern Peter Uhler und Nikolai Tunkowitsch, dem (Großmeister der Wiener Knöpferlharmonika, Walther Soyka, sowie dem Kontragitarristen und Bandleader Peter Havlicek hat Ernst Molden behutsame Modernisierer der klassischen Wiener Volksmusik und hervorragende Arrangeure an seiner Seite. Die Zusammenarbeit besteht seit dem Tod von Willi Resetarits, als Ernst Molden anstelle des verunglückten Sängers mit den Schrammeln auftrat. Darauf folgten einige Konzerte in Wien und den Bundesländern und ein vorläufiger Höhepunkt bei dem gemeinsamen Auftritt im Rahmen von André Hellers Wien-Abend an der Elbphilharmonie im März 2024. Der Zyklus MEI LIAB führt acht neu geschriebene Liebeslieder Moldens mit vier älteren, teils ikonischen Stücken zusammen. Nach dem großen Verlust von Walther Soyka im Frühjahr 2025 ist nun Marie-Theres Stickler (unter anderem von Alma bekannt) am Akkordeon zu hören. Das Glück, sich in einer Band geborgen zu fühlen, das Molden oftmals in Interviews beschwor - wir werden es im Abschlusskonzert von Jazz&theCity 2026 erleben und genießen.

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Ein Quintett mit verschiedenen Instrumenten | © Daniela Matejschek

Ernst Molden und die Wiener Concertschrammeln (AUT)

Das Liebeslied, im Wienerischen so zärtlich wie respektlos „Hadern" (also Fetzen) genannt, ist eine tragende Säule im Werk des Liedermachers und Dichters Ernst Molden. Spätestens seit er in den 1990er Jahren die Klasse von Nick Cave an der Schule für Dichtung besuchte, wo Cave unter dem Titel „The Lovesong and How to Write One" seinen Studentinnen erklärte, es gebe keine noblere Kunst als ein Liebeslied zu schreiben, ist das so. Zu Ö1 sagte Molden einmal: „Eigentlich schreibe ich seit Jahrzehnten Lieder, um von ein und derselben Frau cool gefunden zu werden." Schön für diese Frau, aber auch schön für uns! Und was wäre ein Programmpunkt, der sich "Stories" nennt und das städtische Liedgut aus Metropolen der Welt nach Salzburg bringt ohne die im Blues und Jazz geerdeten Songs des Wienerlieds und seinen populärsten Vertreter Ernst Moden? 

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