Peter Krawagna & Andreas Urteil
Malerei und Skulptur
Die diesjährige Festspielausstellung in der Galerie Welz widmet sich zwei außergewöhnlichen Positionen der österreichischen Kunst: dem Maler Peter Krawagna und dem Bildhauer Andreas Urteil. In einer spannungsvollen Gegenüberstellung entfaltet die Ausstellung einen Dialog zwischen Farbe und Form, Fläche und Volumen, Malerei und Skulptur.
Zur Eröffnung spricht um 11.30 Uhr Günther Holler-Schuster.
Peter Krawagna, 1937 in Klagenfurt geboren, zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Positionen der österreichischen Gegenwartsmalerei. Seine Arbeiten entstehen aus unmittelbarer Naturwahrnehmung: Lichtstimmungen, Farbreflexe und landschaftliche Eindrücke verdichtet er zu reduzierten, klar komponierten Bildräumen. Ohne Vorstudien entwickelt Krawagna seine Werke direkt aus dem Moment heraus – spontan, konzentriert und von großer atmosphärischer Dichte. Die Ausstellung präsentiert aktuelle Arbeiten auf Papier und Leinwand.
Dem gegenüber stehen die Skulpturen von Andreas Urteil (1933–1963), einem der bedeutendsten österreichischen Bildhauer der Nachkriegszeit. Als Schüler und Assistent von Fritz Wotruba entwickelte Urteil eine eigenständige, kraftvolle Formensprache. Trotz seines frühen Todes hinterließ er ein bemerkenswert umfangreiches Werk in Stein, Bronze und Holz, das bis heute durch seine archaische Klarheit und formale Konzentration beeindruckt.
Parallel zur Festspielausstellung zeigt die Galerie im 1. Stock ausgewählte Werke der Klassischen Moderne mit besonderem Fokus auf Marc Chagall, Joan Miró und Pablo Picasso.
Ausstellungsdauer: 18. Juli bis 5. September 2026
Kontakt & Anreise
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Sigmund-Haffner-Gasse 16
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Sa 11:00-13:00